Geschichte der ÜBA 2018-05-30T14:59:15+00:00

Geschichte der ÜBA

Zeitstrahl

  • 2018: Thomas Arnold wird neuer Geschäftsführer.
  • 2017: Geschäftsführer Wolfram Kümmel geht in den Ruhestand.
  • Nov. 2017: Grundsteinlegung für das neue SAF Gebäude in Rutesheim.
  • 2012: Gründung des Nationalteams.
  • 2007: 25-Jahriges Jubiläum der Bildungszentren für Ausbau und Fassade.
  • Apr. 2005: Startschuss für die Ausbildungsmethode mit maximaler Praxisnähe: die Ausbildung am Objekt, verbunden mit virtuellen Kundenaufträgen.
  • Jan. 2005: Übernahme der Aufgaben als bundesweites Kompetenzzentrum.
  • Jan. 2003: Wolfram Kümmel wird neuer Geschäftsführer.
  • Jan. 2003: Geschäftsführer Werner Schweizer geht in den Ruhestand.
  • Nov. 2000: Umzug des SAF Schulungszentrum in das neue Gebäude in die Siemensstraße 8, Rutesheim.
  • Apr. 2000: Die Bildungszentren für Ausbau und Fassade erhalten als erste in Baden-Württemberg die Zertifizierung nach DIN EN ISO 9001.
  • März 2000: Frank Schweizer wird Leiter beider Bildungszentren.
  • Sep. 1996: Zusätzlich wird das SAF Schulungszentrum in der Borsigstraße 17/1 in Rutesheim eingerichtet.
  • Jan. 1994: Werner Schweizer wird neuer Geschäftsführer.
  • Dez. 1993: Geschäftsführer Dr. Groll geht in den Ruhestand.
  • 1990: Der erste Polierkurs startet.
  • 1986: Der erste Restauratorkurs findet statt.
  • Okt. 1984: Der erste Meistervorbereitungskurs beginnt.
  • Sep. 1982: Unterrichtsbeginn mit einer Klasse Auszubildender.
  • 1982: Gründung der Berufsförderungs-GmbH durch den Landesinnungsverband der Stuckateure (LIV) – aktuell: Fachverband der Stuckateure für Ausbau und Fassade (SAF) – unter der Geschäftsführung von Dr. Karlheinz Goll.

Die Keimzelle für die Schaffung der Bildungszentren für Ausbau und Fassade liegt in der Schaffung des „Dualen Systems“ in der Berufsausbildung. Zunächst waren damit nur die Beteiligten Ausbildungsbetriebe und Berufsschule gemeint.

Das Duale Bildungssystem der Bundesrepublik Deutschland hat seine Wurzeln historischer betratet in der handwerklichen Meisterlehre und der kaufmännischen Ausbildung im Handel. Die eine Hälfte dieses Systems – die Berufsschule – nahm ihre Entwicklung aus der Fortbildungsschule des 19. Jahrhunderts. Zu Beginn des 20sten Jahrhunderts galt das Bestreben der Kammern und Innungen der Schaffung eines übergreifenden Ordnungssystem für die Berufsausbildung, um den waschenden Anforderungen der immer stärker industrialisierten Gesellschaft mit einem grundlegenden Qualitätsniveau der Arbeitskräfte begegnen zu können. Nach dem 1. Weltkrieg wusch dann die Ausbildung im Betrieb mit der Berufsschule zum Dualen System zusammen. Auch für die betriebliche Ausbildung – die andere Hälfte des Dualen Systems – entwickelten die Kammer seit Anfang der dreißiger Jahre eine umfassendes Ordnungssystem der jeweiligen berufspezifischen Lerninhalte.

Erst 1969 wurde mit dem Berufsbildungsgesetz die eigentliche gesetzliche grundlage geschaffen. 1974 fand dann die Stufenausbildung im Handwerk ihren Beschluss. Doch damit nicht genug: Die immer weiter fortschreitende Spezialisierung der einzelnen Handwerksbetrieb machte es ihnen oft schwer, einem Auszubildenden wirklich alle notwendigen praktischen Kenntnisse zu vermitteln.

Und hier liegt die eigentliche Geburtsstunde: Das Sou der Berufsausbildung – Berufsschule und Ausbildungsbetrieb – wurde zum Trio: Die beiden werden durch das überbetriebliche Ausbildungszentrum (ÜbA) ergänzt. Der Präsident der Handwerkskammer Stuttgart, Herr Kohler, formulierte seine Rolle beide er Rede anlässlich der Eröffnungsfeier das überbetriebliche Ausbildungszentrum in Leonberg am 10. November 1982 sehr treffend mit den Worten:

„DIE ÜBA IST DIE VERLÄNGERTE WERKBANK DES BETRIEBES“.