Girls-Day 2018-06-28T15:19:11+00:00

Girls-Day

Deutschlandweit laden Unternehmen und Organisationen an diesem Tag Schülerinnen ab Klasse 5 ein, um Berufe in Technik, IT, Handwerk und Naturwissenschaften zu erkunden. Mit großem Erfolg: 40 Prozent der Mädchen möchten in dem am Girls’Day kennengelernten Beruf ein Praktikum machen oder eine Ausbildung beginnen. Rund ein Drittel der Unternehmen, die mehrfach am Girls’Day aktiv waren, haben mittlerweile Bewerbungen von ihren ehemaligen Girls’Day-Teilnehmerinnen erhalten.

Die aktuellen Evaluationsergebnisse zeigen außerdem: Mädchen finden naturwissenschaftliche und technische Berufe besonders ansprechend, wenn sie erfahren, dass Tätigkeiten in diesen Berufen Spaß machen, abwechslungsreich sind und mit Menschen zu tun haben. Da die Angebote an diesem Tag nur für Mädchen sind, können sie sich besser und aufgeschlossener mit den neuen Themen auseinander setzen – dies gilt für alle Mädchen, egal welchen kulturellen Hintergrund sie mitbringen.


Einladung in die Überbetriebliche Ausbildungsstätte des Stuckateur-Handwerks

Die Überbetriebliche Ausbildungsstätte des Stuckateur-Handwerks
Fockentalweg 8
71229 Leonberg
Telefon: 0 71 52 / 2 33 07
E-Mail: info@ueba-stuckateure.de

öffnet am 26. April 2018 ihre Tore zum Girls Day und informiert über die vielseitigen Tätigkeitsfelder des Stuckateur-Handwerks.

Was macht eigentlich eine Stuckateurin?

Hast Du Lust, etwas zu gestalten und in das Handwerk einer Stuckateurin reinzuschnuppern? Der Beruf einer Stuckateurin ist vielfältig und abwechslungsreich. Ideal für alle, die Spaß daran haben, etwas anzupacken. Wer Interesse am handwerklichen Arbeiten hat, wer abends anschauen will, was man tagsüber geschaffen hat, der ist hier richtig. Vom Außen- und Innenputz, energiesparende Wärmedämmung, Restaurierung, Farbgebung bis dekorative Innenraumgestaltung und individuelle Stuck-Arbeiten sowie verschiedene Trockenbauarbeiten. In diesem Beruf sind Gestalterin, Energiefachfrau und Handwerkerin vereint.

Unser GirlsDay bietet Dir die Möglichkeit, einen Tag lang so richtig kreativ mit den Materialien der Stuckateure umzugehen. Du arbeitest mit Gips, Grips und Farbe und darfst Dein Handwerk am Ende des Tages mitnehmen. Dieser Tag wird spannend und abwechslungsreich werden. Falls Du noch Fragen hast, ruf einfach an. Tel.: 07152 / 23307

Wir freuen uns auf Dich!

An Ausbildungsplätzen interessierte Schüler und Jugendliche finden vertiefende Informationen, Adressen von Ausbildungsbetrieben sowie pfiffige Berufsorientierungsfilme auf dem Azubiportal des Kompetenzzentrums für Ausbau und Fassade unter www.stuck-azubi.de sowie auf www.ausbau-manager.de.


Schulen

Schulen knüpfen über den Mädchen-Zukunftstag wertvolle Kontakte zur Arbeitswelt. Lehrerinnen und Lehrer gewinnen ein spannendes Thema für den Unterricht sowie für Projekte zur Berufsorientierung und Lebensplanung ab Klasse 5.


Eltern

Eltern erhalten mit dem Girls’ Day eine gute Gelegenheit, den Prozess der Berufsfindung ihrer Töchter zu begleiten. Der Girls’ Day ist häufig ein Anlass, die Berufswahl in der Familie zu thematisieren. Dabei sollten insbesondere aktuelle Erfahrungen zu Berufsbildern einbezogen werden, die nicht bereits zum typischen Berufswahlspektrum von Mädchen gehören.


Ansprechpartner

Weitere Fragen zum Girls’Day beantworten Ihnen gerne die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der bundesweiten Koordinierungsstellen in Bielefeld:

Bundesweite Koordinierungsstelle
Girls’Day – Mädchen-Zukunftstag
Kompetenzzentrum Technik-Diversity-Chancengleichheit e.V.
Wilhelm-Bertelsmann-Straße 10
33602 Bielefeld
Telefon 0 521 106-7357
Telefax 0 521 106-7371
info@girls-day.de
www.girls-day.de


Gerne stehen wir Ihnen für Auskünfte zur Verfügung

Ihre Ansprechpartnerin:

Sarah Langer

Telelfon: 0 71 52 / 2 33 07
langer@ueba-stuckateure.de

Der Stuckateurberuf ist nicht nur was für Jungs!

Das Projekt „Girls Day – Mädchen-Zukunftstag“ findet einmal jährlich als eintägiges Schnupperpraktikum oder Workshop statt. Der Tag soll dazu beitragen, die Berufschancen von Mädchen in zukunftsträchtigen Berufsfeldern, in denen sie bisher unterrepräsentiert sind, wie technologischen und naturwissenschaftlichen Bereichen sowie in handwerklichen Berufen auszubauen.

Auch in diesem Jahr öffnete das Ausbildungszentrum für Stuckateure in Leonberg seine Türen für den Girls Day 2018. 20 Schülerinnen aus der näheren Umgebung waren der Einladung der gefolgt und besuchten unser Ausbildungszentrum, um den Beruf des Stuckateurs kennen zu lernen. Nach einer Einführung von Zentrumsleiter Frank Schweizer arbeiteten die Mädchen mit großem Eifer und Neugier, zusammen mit dem Nationalteammitglied Lukas Kirschmer und drei Ausbildungspaten aus der Ausbau Manager Klasse, an einer Schmuckschatulle in Trockenbauweise. In einem ersten Arbeitsschritt fertigten sie die Schmuckschatulle aus Gipskartonplatten an und setzten verschiedene Techniken zur Oberflächengestaltung ein. Hierbei ließen die Mädels ihrer Kreativität freien Lauf und gestallten ihrer Schmuckschatulle ganz individuell nach ihren eigenen Vorstellungen.

Nach der Mittagespause, die zugleich als Trocknungszeit genutzt wurde, beendeten die Mädels ihre Werkstücke und durften zusammen mit den Paten aus der Ausbau Manager Klasse (Luise Blattner, Naomi Dürr und Jasmin Pfeifer) Formen aus Gips gießen, welche sie anschließend zusammen mit der Schmuckschatulle, voller Stolz als Erinnerung an den Girls Day 2018 mit nach Hause nehmen durften.

Einen lebendigen Eindruck zu bekommen und etwas handwerkliches Erleben und Neues ausprobieren – das ist unser Ziel am Girls Day! Auch nächstes Jahr sind wir wieder beim Girls Day dabei.

Auf der Suche nach den eigenen Talenten
– Girls´Day 2017 bei den Stuckateuren –

Kann ein junges Mädchen Stuckateurin oder Ausbau-Managerin werden? Aber natürlich! Am Girls´Day öffnen Betriebe, Unternehmen und gewerbliche Bildungseinrichtungen für junge Frauen ihre Türen: Mädchen schnuppern in Berufe aus Technik und Informatik, aus Ingenieur- und Naturwissenschaften und erleben Handwerk hautnah.

Auch die überbetriebliche Ausbildungsstätte des baden-württembergischen Stuckateur-Handwerks öffnete am bundesweiten Girls´Day die Tore, um 22 Mädchen aus den umgebenden Schulen die Chance zu bieten, in ihnen schlummernde Talente und neue Berufsfelder zu entdecken. Nach einem Gang durch die Werkstätten und einer Präsentation des Berufsbildes ging es an die Praxis. Unter fachkundiger Anleitung von Stuckateurgesellin Eva Engels und Andrea Zielke, ehemals Mitglied im Nationalteam der Stuckateure, konnten es die Mädchen kaum erwarten, mit bisher unbekannten Baustoffen zu arbeiten und zu experimentieren. Gut, dass Ausbildungsmeister Axel Wittner auf dem Laserschneidetisch Elemente aus Gipskartonplatten vorbereitet hatte. Besonders das zusammenbauen und verspachteln dieser Bauteile zu einem Schmuckkästchen und die kreative Gestaltung eines individuellen Designs bereitete den Teilnehmerinnen viel Vergnügen und eine bleibende Erinnerung an den Girls´Day 2017.

Lena Bosch vom Gymnasium in Rutesheim war mit Feuereifer bei der Sache: “Ich finde es toll, dass wir unsere kreative Seite zeigen können. Dass verspachteln der Schmuckschatulle gefällt mir am meisten, die wird gut in mein Zimmer passen. Die Chance hier etwas Neues auszuprobieren und etwas von seinen praktischen Fähigkeiten zu entdecken ist total cool.” Lenas Freundin Henrike Brommer von der Ferdinand-Porsche-Gemeinschaftsschule in Weissach ergänzte: “Ich könnte mir ehrlich vorstellen die Ausbildung zur Stuckateurin zu machen. Ich finde den Beruf wegen seiner verschiedenen Aufgabenfelder sehr interessant. Das Abkleben der Platten mit den verschiedenen Oberflächentechniken hat mir am besten gefallen. Das selbstständige durchführen der Aufgaben macht einen schon ein bisschen stolz.”

Stephan Bacher, Leiter des Jobstarter Projekts Go2Bau, ergänzt: “Auch die Eltern sollen durch unsere Aktivitäten am Girls´Day ermuntert werden, gemeinsam mit ihrer Tochter über einen technischen Beruf nachzudenken und ihr so zusätzliche berufliche Perspektiven, etwa im gestalterischen Bereich zu eröffnen.”

Alles in allem war es für die Mädchen ein gelungener Tag, an dem sie gezielt und praxisnah einen vermeintlich typischen Männerberuf und seine vielseitigen gestalterischen Möglichkeiten kennen lernen konnten. Ein schönes Beispiel, wie über den Girls´Day eventuelle Vorbehalte gegenüber einem technischen Beruf abgebaut und die Arbeitswelt unmittelbar erlebbar gemacht werden konnte.